ABOUT THE SLAGS

BABYTREE

the slags
30 Jahre Himmel, Hölle und alles dazwischen – ein wildes, musikalisches Leben

30 Jahre THE SLAGS – 30 Jahre Schlampenpower haben den kleinen, im Rock’n’Roll verwurzelten „Babytree“ wild wachsen, fruchten und in die verschiedensten Richtungen austreiben lassen:
Sex&Drugs&sowieso, Major-Plattendeal, europaweite Tourneen, Festivals, Kinder, Kegel, Trennungen, Tragödien, Solo- und Sideprojekte, innehalten, umdenken, leiser schalten und: weiter geht’s!
Mit der Filmdoku „BABYTREE“ blicken Suse, Bine, Conni und viele Wegbegleiter der SLAGS zurück auf eine wilde und bewegte Erfolgsgeschichte, die zwar nicht reich, aber glücklich macht – bis heute.

„sisters are doin´ it for themselves“ (Annie Lennox)

30-Jahre-THE-SLAGS-Revue mit Film und Festival am 12.12.2020
DAS BETT, Schmidtstr. 12, 60326 Frankfurt am Main
(Infos folgen)

Du möchtest dich über Beteiligungs- und Fördermöglichkeiten informieren oder einfach nur deine Kontaktdaten hinterlassen? Das freut uns sehr!

Geh auf unsere Baby Tree Projekt Seite. Dort gibt es alle Infos.
http://www.slagoffice-frankfurt.de/theslags-babytree.html

 

 

Our Story

Als The Slags 1992 ihr Album „So What“ veröffentlichten, wurden die deutschen Majorlabels gerade von schwarz gekleideten Männern unterwandert, die versuchten ihre subversiven Indie-Ideen bei der Industrie zu implementieren. Der Geist des Punks lebte wieder auf. Mitten drin vier Frauen aus Frankfurt, die in vielen Kritiken als die einzige und beste hart rockende Frauenband Deutschlands gewürdigt wurden. „Sie ließen sich vor keinen Karren spannen, waren weder Teil einer Jugendbewegung noch Riot Grrls à la L7 oder Babes in Toyland, obwohl stilistische und inhaltliche Ähnlichkeiten durchaus erkennbar sind“ hieß es in einer Kritik über die Band, deren dreizehn(!) Tourneen sie durch Deutschland, die Schweiz, Frankreich und die Tschechische Republik führten.

1996 gab es was die Musikerinnen heute „Karriereunterbrechung“ nennen. „Für Kinder, Family, Cleaning- und Soloprojekte und was sonst so war“, heißt es dazu so klar wie kryptisch zugleich. 2006 produzierte Guido Lucas (Blackmail, Scumbucket, Donots) für sein blunoise-Label das Quasi-Comeback „Run Free“.
Doch der neuerliche Tatendrang der Slags wurde ausgebremst durch die schwere Erkrankung ihrer Bassistin Anja Kraft, die sich schließlich einer Lungen-OP unterziehen musste. Zum 1. Geburtstag nach der gelungenen Transplantation am 10. Januar 2014 in der Batschkapp spielten ihr Sängerin Bine Morgenstern, Gitarristin Conni Maly und Schlagzeugerin Suse Michel ein akustisches Ständchen.

Die Geburtstagstunde der Slags unplugged. „Das komplette Bandpaket mit Schleppen von Verstärkern und Boxen, Üben in dunklen Proberäume, das war nicht nur Anja too much, aber akustisch, die Slags auf den Spuren der Basics ihrer selbst geschriebenen Songs und aufs Wesentliche reduziert, diese Idee fanden alle toll“, erinnern sie an den zweiten, leiseren „Urknall“. Im Juli 2014 folgte der legendäre Auftritt im Waggon am Offenbacher Mainufer, wegen des Publikumsandranges draußen auf der Rampe. Einhellige Meinung der begeisterten Fans: das hatte auch ohne Strom genug Power, um sich an die alten, krachigen Tage zu erinnern. Leider sollte es auch das letzte Konzert mit Anja gewesen sein. Sie starb schon am 1. Oktober.

In entspannter Atmosphäre, mit kleinem Gepäck, reisen die Slags nun zu dritt weiter und spielen ihre tollen Lieder stripped to the bone, auch als Reminiszenz und Erinnerung an die unvergessenes Bandkollegin.

„Wer die Slags damals mochte, wird auch heute nicht enttäuscht werden. Und nebenbei gibt es immer wieder bemerkenswerte, lustige oder traurige Geschichten von früher zu erzählen. Gute Unterhaltung eben.“